20.02.2015

Politischer Aschermittwoch mit MdL Dr. Herbert Kränzlein

Bild: PolitAscherm2015
Sepp Angerer, Herbert Kränzlein, Roman Niederberger (Von links nach rechts)
Politischer Aschermittwoch im Gasthaus „Almbachklamm“ in Marktschellenberg
Auch heuer traf sich die Berchtesgadener SPD wieder zum traditionellen „Politischen Aschermittwoch“ im Gasthaus „Almbachklamm“ in Marktschellenberg. Redner des Abends war der Landtagsabgeordnete Dr. Herbert Kränzlein. Er vertritt seit 2013 den Stimmkreis Landsberg und Fürstenfeldbruck (West) im Bayerischen Landtag und ist Mitglied im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen. Zuvor war er 24 Jahre Bürgermeister der Stadt Puchheim.
Da das Berchtesgadener Land durch keinen eigenen Abgeordneten der SPD im Bayerischen Landtag vertreten ist, nimmt er die Aufgaben eines Betreuungsabge-ordneten für unseren Stimmkreis wahr.
Wer erwartet hatte, eine politische Veranstaltung mit Draufdreschen und vielen Kraftsprüchen zu erleben, wurde enttäuscht. Das ist nicht so das Ding von Herbert Kränzlein. Er ist eher ein Mann der leisen Töne. Und er hat es auch gar nicht nötig auf den politischen Gegner politisch einzuschlagen. Zu überzeugend ist allein die Summe der Fakten, die er aus seiner Arbeit aus dem Landtag aufzählen konnte und die aufzeigen, wie desolat und orientierungslos die derzeitige Landespolitik der CSU mit ihrer satten absoluten Mehrheit gehandhabt wird:
Da ist ein Ministerpräsident, bei dem man nie weiß, ob er morgen noch so denkt wie heute und der seine Meinung häufig genug nach der aktuellen Stimmungslage in der Bevölkerung ausrichtet. Ein Beispiel dazu ist die Energiepolitik, wo eine Entscheidung zur Trassenführung der künftigen Versorgungsleitungen drängt.
Da ist eine Staatsregierung, die in der Furcht des Herrn steht und bei der kaum ver-nünftige Impulse für dringende Entscheidungen zur Zukunft Bayerns zu erwarten sind. Ein Beispiel dazu ist die Bildungspolitik mit dem unwürdigen Hin und Her um das G9.
Da ist eine mit der Staatsregierung und der Bürokratie verfilzte CSU, die in guter Tradition seit Franz Josef Strauß auch heute noch von Skandalen und Affären ge-schüttelt wird. Beispiele dazu sind die Affäre Haderthauer oder auch die Selbstbe-dienung des Miesbacher Landrats bei der Kreissparkasse in Miesbach.
Dass Bayern heute im Vergleich mit den anderen Bundesländer so vorbildlich da-steht, ist weniger ein Verdienst der Staatsregierung als vielmehr der Leistung seiner Bürger zu verdanken und der hervorragenden politischen Arbeit, die in den Kommunen geleistet wird. Der Hauptanteil unseres Wohlstandes in Bayern wird in dem industriellen Speckgürtel in und um München erzeugt, und München wurde politisch praktisch immer von der SPD geführt.




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